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Jobs als
Schlosser (m/w/d)

Der Beruf des Schlossers

Schweißen, löten, biegen und schrauben sind genau Dein Ding? Du bist Spezialist in Sachen Metallarbeiten? Dann bist Du der geborene Schlosser!

Bei diesem Beruf handelt es sich um einen Traditionsberuf, den es als Berufsbild in dieser Form nicht mehr gibt. Vielmehr ist der Beruf unter dem Begriff Metallbauer zusammengefasst. Die Berufsbezeichnung Schlosser ist allerdings nach wie vor geläufig und in aller Munde. Doch egal, ob Schlosser, Metallbauer oder gar Schmied – der Job ist letztlich derselbe und bietet abwechslungsreiche Tätigkeiten.

Du bist auf Jobsuche? Bei uns findest Du immer aktuelle Stellenangebote als Schlosser in Karlsruhe, Bruchsal oder Heilbronn. Doch auch an weiteren Standorten findest Du uns und spannende Stellen.

Alle Infos zum Beruf des Schlossers

Welche Aufgaben übernimmt ein Schlosser?

Für einen Schlosser oder Metallbauer dreht sich alles um den Werkstoff Metall. Ob aus Eisen, Edelstahl oder Chrom – Fachkräfte in diesem Bereich stellen und bauen verschiedene Teile aus Metall her.

Bevor jedoch mit der eigentlichen Bearbeitung und Herstellung begonnen werden kann, sind Zeichnungen anzufertigen. Dafür nehmen diese zunächst vor Ort Maß und erstellen daraufhin die entsprechenden Skizzen. Nach Erstellung der Entwürfe kommt es zur Konstruktion. In diesem Schritt ist es unerlässlich, sich genauestens an die Zeichnungen zu halten, sodass am Ende alles passt. Mit Blick auf die Pläne schneiden sie entweder manuell oder mithilfe computergesteuerter Fräs- und Zuschnitt-Maschinen die Teile für die weitere Bearbeitung zu. Zum Schluss erfolgt das Schrauben, Löten, Härten oder Schweißen, sodass am Ende alles montiert werden kann.

Neben der Erstellung diverser Erzeugnisse, bauen Schlosser zudem Maschinen und Geräte vor Ort ein. Darüber hinaus übernehmen Sie die Wartung und Reparatur der Maschinen und Metallkonstruktionen.
Welche Teile genau hergestellt werden, hängt stark von der Fachrichtung ab, auf die sich Arbeitnehmer spezialisieren.

Während in der Konstruktionstechnik Schlösser, Tore und Gitter gefertigt werden, ist in der Fachrichtung Metallgestaltung Kreativität gefragt. Hier werden Geländer, Leuchten, Treppen und alles, was dekorative Arbeit erfordert, angefertigt. Im Fachbereich Nutzfahrzeugbau liegt hingegen eine Spezialisierung für Nutz- und Sonderfahrzeuge vor. In diesem Bereich fertigen Schlosser zum Beispiel Karosserien an und bauen elektronische Komponenten ein.

Folglich variiert der Berufsalltag eines Schlossers je nach Arbeitsbereich und Branche. Der Beruf ist damit sehr facettenreich und erfordert neben dem technischen Verständnis auch Kreativität.

Welche Voraussetzungen und Qualifikationen sind mitzubringen?

Da es sich beim Berufsbild Schlosser um einen Handwerksberuf handelt, ist handwerkliches Geschick unabdingbar. Wie bereits erwähnt ist technisches Verständnis ebenfalls von Vorteil, da im Alltag mit modernen Maschinen und Anlagen gearbeitet wird.

Weitere Voraussetzungen für diesen Job sind:

  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Organisatorische und planerische Fähigkeiten
  • Genauigkeit und Sorgfalt
  • Teamfähigkeit

Da Schlosser eigenverantwortlich Zeichnungen anfertigen und Materialien verarbeiten, ist zudem eine selbstständige Arbeitsweise unerlässlich. Als Schulbildung ist für viele Ausbildungsbetriebe der Hauptschulabschluss ausreichend. Es gibt jedoch auch Betriebe, die von den Lehrlingen einen mittleren Schulabschluss verlangen.

Wie wird man Schlosser?

Schlosser ist ein Ausbildungsberuf, der in dualer Form erfolgt. Folglich verbringen Auszubildende einen Teil ihrer Ausbildung in der Berufsschule und den anderen Teil im Ausbildungsbetrieb. Die Dauer der Berufsausbildung beträgt meist dreieinhalb Jahre.

Innerhalb der Ausbildung lernen angehende Schlosser beispielsweise das Planen von Arbeitsläufen, das Behandeln von Oberflächen sowie das maschinelle Bearbeiten. Im dritten Lehrjahr entscheiden sich die Auszubildende für eine von drei Fachrichtungen: Nutzfahrzeugbau, Konstruktionstechnik und Metallgestaltung. Folglich variieren die Ausbildungsinhalte im dritten Ausbildungsjahr je nach Spezialisierung.

Insgesamt werden in der dualen Ausbildung zwei Prüfungen abgelegt. Die erste erfolgt im zweiten Lehrjahr und die Letzte am Ende der Ausbildung.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich stehen die Berufsaussichten hervorragend. Weitere Karrieremöglichkeiten ergeben sich, wenn im Anschluss der Ausbildung der Meister abgelegt oder ein Studium im Maschinenbau oder Mechatronik angehängt wird.

Als Schlosser ohne Ausbildung arbeiten?

Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist immer von Vorteil. Doch auch dann, wenn Du in diesem Bereich keine Ausbildung vorzuweisen hast, hast Du die Möglichkeit, Fuß als Schlosser zu fassen. In Betrieben aus der Maschinen- und Werkzeugherstellung sowie Unternehmen, die Metall und Kunststoff bearbeiten, werden immer wieder Helfer gesucht. Diese übernehmen einfachere Arbeiten und zuarbeitende Tätigkeiten. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Bedienung von Maschinen
  • Montage von Kleinteilen
  • Durchführung von Sichtkontrollen

Insbesondere über die Zeitarbeit erhalten Arbeitnehmer leichten Zugang zu Jobs als Schlosser. Was zunächst als zeitlich begrenzter Einsatz beginnt, endet oftmals in einer Festanstellung in dem jeweiligen Betrieb.

Wo arbeiten Schlosser?

Insbesondere deutsche Handwerksbetriebe suchen dringend ausgebildete Fachkräfte. Doch auch Metallbaubetriebe sind jederzeit auf der Suche nach Nachwuchskräften. Als Spezialist für Metallarbeiten arbeiten Schlosser beispielsweise in:

  • Schlossereien und Schweißereien
  • Fahrzeugbaubetrieben
  • Beschlag- und Kunstschmieden

Die Arbeitsstelle befindet sich meist in:

  • Werkstätten
  • Werkhallen
  • Baustellen

Wie viel verdient ein Schlosser?

Während das Einstiegsgehalt bei etwa 1.800 Euro im Monat liegt, liegt der Spitzenverdienst bei 4.000 Euro im Monat aufwärts. Wie viel genau ein Schlosser verdient, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab:

  • Branche
  • Region
  • Unternehmensgröße
  • Berufserfahrung
  • Weiterbildungen

Wer zudem Führungsverantwortung übernimmt, kann sein Gehalt als Schlosser weiter steigern. Auch die Art der Aufgaben beeinflussen das Gehalt.

Welche Schlosserberufe gibt es?

Aufgrund der Vielseitigkeit dieses Berufs, wird grob in Industrie und Handwerk unterschieden. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Aufgaben und folglich ein anderer Verdienst.

Schlosserberufe im Handwerk:

  • Bauschlosser
  • Kfz-Schlosser
  • Kunstschmied
  • Werkzeugmacher

Schlosserberufe in der Industrie:

  • Betriebsschlosser
  • Stahlbauschlosser
  • Maschinenschlosser
  • Klempner
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