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Schweißer:
Aufgaben, Ausbildung & Gehalt

Was macht ein Schweißer?

Als Schweißer verbindest Du Metallteile dauerhaft miteinander. Mit modernen Schweißverfahren wie MIG, MAG, WIG oder Elektroden-Schweißen bearbeitest Du Stahl, Edelstahl oder Aluminium. Deine Arbeit ist entscheidend für die Stabilität und Qualität von Bauteilen in Branchen wie Maschinenbau, Automobilindustrie oder Schiffbau.

Kurzüberblick

Alle Infos zum Beruf des Schweißers

Was sind die Aufgaben eines Schweißers?

Deine Hauptaufgabe ist es, Metallteile mithilfe verschiedener Schweißverfahren zu verbinden. Dazu bereitest Du die Werkstücke vor, reinigst und fixierst sie. Anschließend wählst Du das passende Verfahren aus – zum Beispiel:

Nach dem Schweißen prüfst Du die Nähte sorgfältig auf Qualität, oft mit Messgeräten oder visueller Kontrolle. In manchen Betrieben kommen auch zerstörungsfreie Prüfverfahren wie Röntgen- oder Ultraschallprüfung zum Einsatz.

Neben dem eigentlichen Schweißen gehören auch das Warten der Schweißgeräte und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften zu Deinem Job.

Wo arbeitet ein Schweißer?

Schweißer sind in vielen Industriezweigen gefragt, zum Beispiel:

Auch Montageeinsätze auf Baustellen oder in Werkstätten sind möglich.

Wie wird man Schweißer?

Es gibt keine klassische duale Ausbildung zum Schweißer. Meistens hast Du bereits eine metallverarbeitende Ausbildung – z. B. als Industriemechaniker, Anlagenmechaniker oder Metallbauer – und machst dann Weiterbildungen mit Schweißerpass (DVS, TÜV oder ISO 9606).

Wichtige Voraussetzungen:

Mit Schweißerlehrgängen kannst Du Dich auf bestimmte Verfahren spezialisieren und Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

Was verdient ein Schweißer?

Das Gehalt hängt stark von der Branche, der Region und Deiner Berufserfahrung ab.

In tarifgebundenen Unternehmen oder bei anspruchsvollen Projekten (z. B. im Schiffbau) sind die Löhne meist höher. Schichtarbeit, Montageeinsätze oder Auslandseinsätze können zusätzliche Zuschläge bringen.

Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Nach einigen Jahren Erfahrung kannst Du Dich weiterentwickeln, z. B. als:

Mit diesen Qualifikationen kannst Du auch in die Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung oder in leitende Positionen wechseln.

Warum ist der Beruf zukunftssicher?

Fachkräfte im Schweißen sind nach wie vor gefragt – egal ob in der Industrie, auf Baustellen oder bei Spezialprojekten. Automatisierte Schweißroboter ersetzen zwar manche Routinearbeiten, aber komplexe Bauteile, Prototypen oder Reparaturen erfordern weiterhin das Können erfahrener Schweißer.

Gerade in Deutschland, wo Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Stahlbau Schlüsselbranchen sind, bleiben die Perspektiven stabil.

Mit Select den passenden Schweißer-Job finden

Wir helfen Dir dabei, den richtigen Einsatz zu finden – ob als Schweißer in der Industrie, auf Montage oder in spezialisierten Betrieben. Gemeinsam finden wir den Job, der zu Deinem Können passt.

FAQ zum Beruf des Schweißers

Zu den gängigen zählen MIG, MAG, WIG und Elektroden-Schweißen. Jedes ist für bestimmte Materialien und Anwendungen geeignet.

Meist lernst Du zuerst einen metalltechnischen Beruf in 3 bis 3,5 Jahren. Danach folgen Schweißerlehrgänge mit Prüfungen und einem Schweißerpass (DVS, TÜV, ISO 9606), die je nach Verfahren einige Wochen bis Monate dauern.

Zwischen 2.800 und 3.500 € brutto monatlich. Mit Erfahrung und Spezialisierungen sind auch höhere Gehälter möglich.

In Maschinenbau, Automobilindustrie, Schiffbau, Rohrleitungsbau oder Medizintechnik – in Werkstätten, auf Baustellen oder Montageeinsätzen.

Schweißfachmann, Schweißaufsicht, Schweißmeister oder Schweißtechniker – damit kannst Du in Qualitätssicherung oder Führung aufsteigen.

Ja, spezialisierte Schweißer bleiben gefragt, vor allem für anspruchsvolle Konstruktionen und Reparaturen.

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