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Was wäre wenn…

Ein Blick auf die Welt nach Corona

Plötzlich ist alles anders: Wer hätte gedacht, dass innerhalb von ein paar Wochen die Welt Kopf steht? Dass die Art, wie wir leben, arbeiten und lieben, sich komplett ändert? Dass so vieles, was noch vor Wochen selbstverständlich war, nun nicht mehr möglich oder gar wichtig ist? Ein Virus verändert die Welt. Es macht uns Angst, lässt uns auf Distanz gehen und schafft gleichzeitig eine Nähe, die unser Leben bereichert.

Das Virus erinnert uns mit brutaler Klarheit daran, was wir im tiefsten Inneren längst wissen: Dass auf der Welt nichts so bleibt wie es ist, denn Leben heißt Veränderung. Immer und nie endend. Es kommt lediglich darauf an, wie wir mit Veränderung umgehen und was wir daraus machen. Ob das Virus nur ein Angstmacher bleibt oder eine Chance zum Neudenken wird, liegt letztendlich an uns selbst. Wagen wir mal einen Blick auf das, was sein kann …

Was wäre, wenn wir weiterhin Verantwortung füreinander übernehmen, einfach so und ohne eine Gegenleistung zu verlangen? Es gibt seit Ausbruch des Virus eine enorme Hilfsbereitschaft untereinander. Menschen werden zu Machern, ohne groß nachzudenken oder genau aufzurechnen, was ihnen das bringt. Nachbarn gehen für ältere Menschen von nebenan einkaufen, in den sozialen Medien formieren sich Gruppen, die sich bei der Alltagsbewältigung helfen, immer mehr Menschen engagieren sich in ihren Gemeinden ehrenamtlich oder spenden für Bedürftige.

Es gibt eine Welle von Solidarität und Kooperation, die spürbar und sichtbar ist. Alleine die Anzahl an Hashtags #gemeinsam oder #zusammen ist überwältigend, im Internet kommt man mit einem Mausklick zusammen auf über eine Millionen Ergebnisse. Verantwortung zu übernehmen, macht stark – eine Gesellschaft ebenso wie sich selbst.

Was wäre, wenn die Krise auch Chancen bietet

Was wäre, wenn unser Blick auf das Wesentliche geschärft bleibt? Wir merken, dass die täglichen Entbehrungen, so lästig sie uns erstmal sein mögen und so schwer sie uns fallen, uns entschleunigen können. Termine, Kino, Theater, Konzerte, Kneipenbesuche – plötzlich alles weg! Nach dem ersten Schock wird uns klar, dass Zerstreuung auch Ablenkung vom Wesentlichen sein kann. Jetzt haben wir auf einmal wieder Zeit füreinander, für alte Freunde, für den/die Partner*in, für uns selbst und entdecken Beziehungen neu. Wir fangen an uns zu fragen: Was brauchen wir wirklich? Wir werden uns bewusst, was uns glücklich macht und was wir wirklich für ein erfülltes Leben brauchen. Inklusive den Zerstreuungen, die wir nicht missen möchten – denn nun wissen wir, welche unserer Gewohnheiten echte Erfüllung statt nur Ablenkung sind, auch wenn wir momentan massiv in unseren Freiheiten eingeschränkt werden.

Was wäre, wenn echter Erfolg sich nicht nur in Zahlen messen lässt? Unsere Wirtschaft erleidet derzeit den größten Einbruch seit 1945. Das seit Jahren ungebrochene Wachstum hat ein abruptes Ende gefunden und stürzt viele Unternehmen und Selbständige in eine Existenzkrise – finanziell ebenso wie strukturell. Wer erfolgreich bleiben will, ist gezwungen, altgediente Regeln zu hinterfragen und wenn nötig auch zu brechen. War alles gut so, wie es war? Was geht besser? Was kann ich als Unternehmen und als Mensch noch tun? Eine „Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht“-Mentalität hilft nicht weiter. Ideenreichtum, schnelles wendiges Handeln und Mitarbeiter*innen, die brennen für das was sie tun, dafür umso mehr. Die Währung der Zukunft sind nachhaltige Werte wie Agilität, Eigenverantwortung, Kreativität, Einsatzwillen oder Wertschätzung – alles, was sich vordergründig nicht in Zahlen messen lässt, was sich aber unter dem Strich umso mehr auszahlt. Mittelständische Unternehmen oder Start-ups, die keine starren Strukturen und eine enge Bindung zu ihren Mitarbeiter*innen haben, haben hier vielleicht Vorteile. Gut, wenn sie diese Vorteile nutzen können und nicht wegen kurzfristig vorhandenen finanziellen Engpässen und starren politischen Vorschriften vorzeitig die Segel streichen müssen.

Was wäre, wenn wir unsere Talente (wieder)entdecken und konsequent leben? Fehlende Zerstreuungen haben auch eine gute Seite: Wir machen Dinge, die wir schon lange nicht mehr gemacht haben, gehen Hobbies nach und entdecken neue Leidenschaften. Wir (er)finden uns und unsere Talente neu und wollen nicht mehr, dass sie im Hamsterrad eines mit Terminen und Nebensächlichkeiten überladenen Alltags untergehen. Und streben nach einer Arbeit, bei der wir unsere Begabungen einsetzen können. Wir wollen in Unternehmen arbeiten, die unsere Stärken erkennen und wir fachlich wie menschlich gefördert werden.

Junge Frau bei ihrem Hobby

Was wäre, wenn wir das schätzen, was wir haben und nicht das, was wir nicht haben? Die Krise geht einher mit Entbehrungen und mit Knappheit – Klopapier ist dabei noch das kleinste Problem. Wir müssen lernen, mit einigen gravierenden Einbußen wie Einkommensverlusten, Kontaktsperren und Maskenpflicht klar zu kommen. Das Interessante daran ist: Wir merken, dass die Welt sich trotzdem weiterdreht. Wir lernen, das zu schätzen, was wir haben: der kleine Buchladen um die Ecke, frisches Obst und Gemüse vom Bauern, neue unerwartete Begegnungen und Gespräche trotz oder gerade wegen 1,5 Meter Abstand. Denn Globalisierung stößt bei weltumspannenden Krisen an Grenzen und kann zu unangenehmen Abhängigkeiten führen. Regionales und Verfügbares gewinnt deshalb an Wert, Schnelllebiges und weit Entferntes verliert an Wert – weniger wird mehr.

Was wäre, wenn wir die neue Art zu arbeiten öfter in unseren Alltag integrieren? Homeoffice kann eine Alternative sein und nicht mehr Notnagel, Treffen finden nur dann statt, wenn sie wirklich nötig sind und ansonsten bleiben wir digital verbunden. Wir ersparen uns die Stauzeit zur Arbeit und der Umwelt eine Menge Schadstoffe. Im Gegenzug wissen wir den direkten Kontakt wieder zu schätzen. Wir legen großen Wert auf persönliche Gespräche, wichtige Entscheidungen brauchen den zwischenmenschlichen Austausch. Ein warmer Händedruck, ein Schulterklopfen oder eine tröstende Geste lässt sich digital eben nicht fühlen. Auch die viel gepriesene künstliche Intelligenz kann in diesem Fall, wenn es um echte zwischenmenschliche Beziehungspflege geht, so gut wie nichts ausrichten, geschweige denn einem Menschen aus Fleisch und Blut das Wasser reichen.

Persönliche Kontakte auf der Arbeit

Und so ist jetzt schon, lange vor Ende der Corona-Krise, klar: Ja, die Welt hat sich verändert – und das nicht nur zum Schlechten. Die Krise schärft unseren Blick für eine entschleunigte und bewusstere Welt. Wir haben gelernt, dass ein gesundes Maß an Abstand, Verzicht, Rücksicht, Respekt und vor allem Solidarität dem Leben durchaus nützt. Wir haben die Kurve erfolgreich abgeflacht – warum nicht auch zukünftig diese Erkenntnisse in der Wirtschaft, im Privaten und für das Leben insgesamt nutzen? Von schneller- höher- weiter hin zu echter – näher – erfüllter. Denn jetzt wissen wir: Es geht auch anders.

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