Effektiv lernen in der Ausbildung

Lernen, lernen und… Lernen?

Mein erstes Update zur Ausbildung

Hallo ihr da draußen,

heute lest ihr den ersten Blogbeitrag von mir und erfahrt etwas von mir und meiner Ausbildung bei Select. Deshalb starte ich mit einer kurzen Vorstellung.

Wer jetzt die Augen verdreht und lieber gleich zur Sache kommen möchte, springt einfach zum nächsten Absatz. Ich verspreche auch, es nicht persönlich zu nehmen.


Ich bin Juliette, 24 Jahre alt und im 2ten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau. Ich bin zu Beginn meines zweiten Lehrjahres erst zu Select gewechselt und habe mich nun kürzlich entschieden, die Ausbildung zu verkürzen.

Demnach stehen meine Abschlussprüfungen diesen Winter an und es sind noch einige Lerninhalte offen. So musste ich mich unweigerlich mit dem folgenden Thema auseinandersetzen:

  • Wie lerne ich am besten?
  • Und das natürlich noch mit möglichst wenig Zeit- und Energieaufwand?

Sicherlich ist jedem bewusst, dass der Erfolg bei einem Schulbuch unter dem Kopfkissen ausbleibt oder sich maximal auf Nacken- und Kopfschmerzen beschränkt. Und dennoch habe ich mich gefragt, wie mein Gehirn lernt und an welchen Punkten ich meine Lernstrategien dahingehend optimieren kann.

Azubine Juliette bei der Arbeit

Wenn man hierzu Recherche betreibt, stößt man schnell auf diverse Onlinetests mit lockenden Aussagen wie: „Finde heraus, welcher Lerntyp du bist“. Nach Frederic Vesters Theorie gibt es 4 Lerntypen, die sich in ihren bevorzugten Wahrnehmungskanälen unterscheiden:

Visuell

Ich muss es gesehen haben, damit ich es mir merken kann.

Auditiv

ich muss es gehört haben, damit ich es mir merken kann.

Kommunikativ

ich muss mich darüber unterhalten haben.

Haptisch/motorisch

„Learning by doing“ - ich muss es selbst angefasst/gemacht haben.

In der Praxis ist diese Theorie aber nicht ganz so schwarz-weiß, wie sie scheint. Üblicherweise sind die meisten Menschen wohl Mischtypen dieser „Lerntypen“.

Kreativität ist gefragt

So einen Selbsttest durchzuführen, lohnt sich aus meiner Sicht aber dennoch. Denn er animiert uns dazu bei der Ausgestaltung unserer Lernstrategien kreativ zu werden. Praktischerweise kommt die Auswertung meist mit konkreten Tipps wie „Denk dir einen Reim zu den Lerninhalten aus“ oder „Erstelle eine Mindmap als visuelle Übersicht“.

Wenn du dabei lachen musst, umso besser. Oft liegt der Ursprung allen Übels bei dem Gefühl, welches du beim Lernen verspürst. Denn beim Lernen werden nicht nur die Inhalte in unserem Gedächtnis gespeichert, sondern auch die Emotionen, die wir dabei empfinden.

Lernen wir also immer nur genervt oder gar gestresst und/oder empfinden es als lästig oder sogar frustrierend, ist das Risiko hoch, dass eben diese negativen Gefühle auch beim Abrufen des Gelernten in der Prüfung hochkommen und im schlimmsten Fall zu einem Blackout führen.

Spaß als Erfolgsfaktor

Ich denke, dass unter anderem deshalb die Azubis bei Select so gerne und gut lernen können.
Denn Spaß am Lernen zu haben, ist eben ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Ausbilder und Ausbilderinnen hier unterstützen bei der Prüfungsvorbereitung, wo es nur geht. Dies geschieht durch:

  • regelmäßige Abfragen mit Lernkarteikarten,
  • Fachberichtsbesprechungen,
  • Wiederholungen,
  • Gespräche und
  • positiver Bestärkung.

Falls ihr derzeit in Abschlussprüfungen steckt oder noch ein paar Leistungen vor den Schulferien erbringen müsst, wünsche ich euch viel Erfolg dabei und behaltet immer im Blick, wie wichtig es ist positiv und mit Freude durch solche Zeiten zu gehen.

In diesem Sinne liebste Grüße
Eure Juliette

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