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Meine 3 Learnings

Yo Leute,

da bin ich wieder 😊. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ihr von mir gehört habt.

FĂŒr diejenigen, die mich noch nicht kennen, ich bin Felix, 24 Jahre jung und mittlerweile im dritten Lehrjahr angekommen. Wie die meisten von uns, kommt es mir so vor als wĂ€re es erst gestern gewesen, dass ich mit meiner Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann begonnen habe. Wie doch die Zeit vergeht.

In der Zwischenzeit habe ich mich als Recruiter in Sulzfeld eingenistet und fĂŒhle mich dort auch sehr wohl. 

Der lĂ€ngere Fahrweg, den ich seit meinem Niederlassungswechsel zu bewĂ€ltigen habe, macht mir schon lange nichts mehr aus. Vor Ort wartet nĂ€mlich ein absolut cooles und familiĂ€res Team auf mich, bei dem es sich so anfĂŒhlt, als wĂ€re ich schon Jahre lang dabei.


Felix in der Niederlassung Sulzfeld

Aber darum soll es heute gar nicht gehen. Vielmehr möchte ich euch nach meinen fast drei Jahren Select, meine Top 3 Learnings aus meiner Ausbildungszeit mit auf den Weg geben. Vielleicht kann sich der/ die Ein oder Andere ja einen nĂŒtzlichen Tipp abholen 😉

Selbstreflexion

Selbstreflexion ist super wichtig. Gerade am Anfang seiner Ausbildungszeit wird man oftmals ins kalte Wasser geschmissen und es ist es völlig normal, dass man Fehler macht. Das ist auch gut so. Meist lernt man durch die „negativen“ Erfahrungen deutlich mehr als durch die positiven. Noch wichtiger ist es sein eigenes Handeln im Umgang mit diesen Erfahrungen stĂ€ndig zu hinterfragen, um somit möglichst viel Mehrwert aus den bereits gemachten EindrĂŒcken, Fehlern und Ereignissen zu sammeln.

  • Was lief beim letzten Mal schief?
  • Wie habe ich mich verhalten?
  • Wie habe ich gehandelt und was hat dieses Handeln bewirkt?
  • Kann ich etwas verbessern?
  • Gibt es vielleicht eine neue oder andere Herangehensweise

AnfÀngliche Fehler und die Reflexion Deines Handelns können Dir dabei helfen, Deinen persönlichen Umgang mit schwierigen Situationen oder Problemen zu meistern und noch viel wichtiger: Dich bei TÀtigkeiten und VorgÀngen im Arbeitsalltag und im Umgang mit Kollegen zu verbessern.

Ich konnte beispielsweise nach einiger Zeit feststellen, dass meine Herangehensweise an manche ArbeitsablĂ€ufe sehr unstrukturiert und chaotisch waren. Informationen sind nicht ordentlich dokumentiert worden und gingen teilweise sogar verloren. Ich bin quasi in meinem eigenen Chaos erstickt 😀

Nachdem mir das bewusst geworden ist, fing ich an, meine Vorgehensweise zu Ă€ndern. Das Ende der Geschichte ist, dass ich nun drei verschiedene NotizbĂŒcher fĂŒr unterschiedliche Aufgabenbereiche besitze und ich mich dadurch deutlich besser strukturieren kann und Informationen besser dokumentiert und weitergereicht werden können.

Kommunikation

So einfach wie es klingt ist es auch: Mach Deinen Mund auf!
Gerade in unserem Arbeitsbereich ist die Kommunikation mit den Kollegen das A und O. Wer ist fĂŒr welche Aufgaben zustĂ€ndig, welche Informationen werden wann, wo und von wem benötigt. Ohne Teamwork lĂ€uft hier gar nix. Also sprich mit Deinen Kollegen. Sie beißen nicht 😉

Ein Team kann auch nur so gut sein, wie die Kommunikation untereinander ist. Also trau Dich ruhig Informationen einzufordern oder nochmal nachzufragen, wenn Dir etwas unklar erscheint.

Doof wird es, wenn man Dinge auf eigene Faust erledigt – weil man zu schĂŒchtern ist oder glaubt zu wissen, wie es am besten geht – und feststellt, dass man sich am Ende die ganze Arbeit hĂ€tte sparen können. Oder es wurde das Gegenteil von dem erreicht, was man ursprĂŒnglich vorhatte. Und das alles nur, weil man sich nicht richtig abgesprochen hat. Das bringt mich auch schon zum letzten Punkt


Sei mutig – Du kannst das, trau Dich!

Ja, Du bist Azubi und ja, Du kannst und weißt noch nicht alles, aber das erwartet auch keiner von Dir. Trotzdem habe ich mit der Zeit gelernt, dass man sich ab und an selbst ins kalte Wasser stĂŒrzen muss, nur so lernt man das Schwimmen.

Es gibt eine schwierige Aufgabe und der Chef fragt: „Wer von Euch möchte das ĂŒbernehmen?“ – Gib ihm!

StĂŒrz Dich doch einfach mal darauf und schau was passiert. Vielleicht wirst Du anfangs verzweifeln und Du fĂŒhlst Dich entmutigt. Selbst wenn Du scheiterst und Dir eingestehen musst, dass Du diese Aufgabe oder was auch immer nicht erfolgreich meistern konntest – egal Du hast es versucht. Du hast Einsatz, Mut und Engagement gezeigt und darum geht es. Aus diesen Erfahrungen kannst Du wiederum lernen und Deine SchlĂŒsse ziehen. Und glaub mir, das „like a Boss“-GefĂŒhl, das in einem aufkommt, wenn man diese ach so schwierige Aufgabe dann trotz aller Zweifel packt, ist einfach nur der Hammer!

So genug geredet, jetzt ist es Zeit die Tipps & Tricks auch in die Tat umzusetzen.

Ich hoffe ich konnte Dir den ein oder anderen nĂŒtzlichen Tipp mit auf den Weg geben und Du wirst ein kommunikativer, selbst-reflektierter und mutiger Azubi werden, vielleicht ja sogar bei uns 😉

Also worauf wartest Du noch: sei mutig und bewirb Dich jetzt!

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